Steuerberatung SYLVENSTEIN - Mann mit Anzug

SYLVENSTEIN Steuerkanzlei

Nutzen Sie den
größten Finanzhebel
im Unternehmen

Jede unternehmerische Entscheidung hat steuerliche Konsequenzen. Die sorgfältige Auswahl einer geeigneten Steuerstrategie hat daher einen unmittelbaren Einfluss auf Ihre Finanzen und ist für Ihr Unternehmen fundamental. Wir, die Steuerkanzlei SYLVENSTEIN, setzen den Steuerhebel an.

+49 (0)6142 953 80 90
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Wer sagt, dass Geld nicht
auf Bäumen wächst?

Steuern steuern - Schachfiguren
Die SYLVENSTEIN Philosophie

Die Kunst liegt darin
Steuern zu steuern.

Für viele Unternehmer sind Steuern ein unangenehmes Randthema. Dabei lassen sich mit Geschick, Expertise und der richtigen Steuerberatung die Abgaben an den Staat deutlich reduzieren. Wir, die Steuerkanzlei SYLVENSTEIN, steuern Ihre Steuern.

Steuerberatung SYLVENSTEIN
Kanzleiprofil

Spezialisierte Steuerberatung für kleine und mittelständische Unternehmen

Die SYLVENSTEIN Steuerkanzlei betreut kleine Unternehmen, etablierte Mittelständler und Freiberufler aus unterschiedlichen Branchen. Die Kanzlei hat ihren Sitz in Rüsselheim am Main und wird von Steuerberater und Wirtschaftsjurist LL.B. Oguzhan Özkan geführt.

Das Leistungsportfolio erstreckt sich über Steuer- und Buchhaltungsleistungen sowie den gesamten betriebswirtschaftlichen Beratungsbereich. Neben der allgemeinen Steuerberatung bieten wir eine umfangreiche Bandbreite von weiteren steuerlichen Gestaltungsberatungen an. Dazu zählen Finanzierungshilfe bei Startups oder Business Development Strategien bei etablierten Unternehmungen.

Gründungen &
Startups
Freiberufler & Einzelunternehmer
Kapitalgesellschaften &
Personengesellschaften
Digitale Steuerberatung
Digitale Steuerberatung

Digitale Steuerberatung
für volle Transparenz
in Echtzeit

Als junge Steuerkanzlei nutzen wir digitale Technologien für eine moderne Zusammenarbeit zwischen Ihnen und unserem Team. Die digitale Zusammenarbeit reduziert administrative Tätigkeiten in Ihrem Unternehmen und stellt die effizienteste Möglichkeit des Datenaustauschs dar. Viele operative Finanzprozesse (z. B. Übermittlung von Zahlungströmen) lassen sich mühelos automatisieren. Sie haben damit zu jedem Zeitpunkt die volle über die steuerliche und finanzielle Situation in Ihrem Unternehmen.

Weniger Zeitverlust für mehr aktive Beratung: Persönliche Meetings sind heute nicht mehr zwingend erforderlich. Wir führen unsere Gespräche digital über unkomplizierte Videokonferenz-Tools. Meetings und Beratungen finden bei uns gerne per Skype, Zoom oder MS Teams statt.

Digitale
Steuerberatung
Finanzzustand
in Echtzeit
Automatisierung von
operativen Prozessen
Schwerpunkte

Ihre Zahlen sind unsere Stärke

Steuererklärung / Jahresabschluss

Betriebsprüfungen

Betriebswirtschaftliche Beratung

Finanz- & Lohnbuchhaltung

Finanzierung

Beratung für Startups

Leistungen

Ihre Endstation
für Steuerfragen

Die Kanzlei Sylvenstein bietet umfangreiche Beratungsleistungen für Unternehmen aus einer Hand. Die Leistungen reichen von einer allgemeinen Steuerberatung für Unternehmen, über laufende Buchhaltungsleistungen bis zur strategischen Unternehmensentwicklung und Finanzierungsberatung für Startups.


01

Allgemeine
Steuerberatung

Umfassende Steuerberatung auf Augenhöhe. Unserer Anspruch ist die langfristige Optimierung Ihres Unternehmens und der steuerlichen Situation. Im Detail bieten wir:

  • Steuererklärung
  • Jahresabschluss
  • Finanzbuchaltung
  • Lohnbuchhaltung
  • Betriebsprüfung

02

Betriebswirtschaftl.
Betratung

Im Rahmen einer betriebswirtschaftlichen Beratung wird zunächst eine IST-Analyse durchgeführt. Auf auf Basis dieser Erkenntnisse werden Optimierungs­potenziale freigelegt und unternehmerische Risiken frühzeitig identifiziert. Auf dieser Basis dieser Erkenntnis können Investitions- entscheidungen getroffen und Finanz- & Erfolgspläne aufgestellt werden.


03

Leistungsstarkes
Controlling

Controlling liefert alle relevanten Kennzahlen über den wirtschaftlichen und finanziellen Zustand Ihres Unternehmens. Sowohl effiziente als auch ineffiziente Geschäftsgeschehnisse lassen sich gezielt aufspüren und anschließend bewusst kontrollieren. Wir sorgen für Klarheit und legen das Fundament für den finanziellen Weitblick.


04

Business
Development

Im Rahmen von Business Development analysieren wir das aktuelle Geschäftsmodell auf Chancen in Risiken im Hinblick auf interne und externe Einflussfaktoren. Ziel ist die nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens und die Erschließung neuer Geschäftsfelder auf Basis aktueller Trends.


05

Beratung für
Startups

Startups sind uns eine Herzens­angelegenheit. Dabei begleiten wir junge Unternehmen bereits bei den ersten Schritten: Wir erstellen professionelle Businessplänen, leisten Hilfestellung bei Banken und Finanzierungsfragen und entwickeln auf Wunsch passende Gesellschaftsmodelle.

Steuerberaterwechsel

Steuerberater wechseln -
Keine große Sache

Durch die transparente Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Steuerberater wird über die Zeit ein langfristiges Vertrauensverhältnis aufgebaut. Der Abbruch dieses Verhältnisses kostet Überwindung, ist aber zwingend erforderlich, wenn Sie sich schlecht beraten fühlen.

Wir gestalten den Wechsel des Steuerberaters so einfach und bequem wie möglich und begleiten Sie bei jedem Schritt.

Erstgespräch

Kostenloses Erstgespräch und Kennenlernen

Kündigung

Kündigung des aktuellen Steuerberaters

Workshop

Unternehmensanalyse und Definition des Beratungsrahmen

Datenübergabe

Übergabe Ihrer Steuer- und Buchaltungsunterlagen

Vollmacht

Steuerberatungsvertrag wird unterzeichnet

Start

Zusammenarbeit beginnt

Kontakt

Jetzt kosenloses
Erstgespräch vereinbaren

Sie möchten unsere Steuerkanzlei zunächst besser kennenlernen oder haben offene Fragen? Kein Problem! Wir bieten Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch.

Kostenloses Erstgespräch!

Honorar

Honorar &
Stundensätze

Steuerberatung Sylvenstein Bürogebäude

Eine gute Steuerberatung zeichnet sich durch Wirtschaftlichkeit aus. Eine faire und transparente Vergütung bildet die Basis für ein gutes Mandatsverhältnis. Nachfolgend möchten wir Ihnen transparent unsere Honorarmodelle vorstellen:

Kostenloses Erstgespräch

Der Erstkontakt mit der SYLVENSTEIN Steuerkanzlei ist für Sie stets kostenlos und unverbindlich. Dabei spielt es für uns keine Rolle, für welchen Kommunikationskanal Sie sich entscheiden. Wir klären kostenlos mit Ihnen, ob, wann und zu welchem Konditionen wir Ihnen bei steuerlichen Anliegen helfen können.

Steuerliche Erstberatung

Die Erstberatung ist für die meisten Mandanten der erste Schritt. Dabei klären wir den groben Sachverhalt, prüfen und beantworten die ersten steuerlichen Fragen und strategische Erwägungen bei der Verfolgung Ihrer Ziele. Für die Erstberatung können wir Ihnen in den meisten Fällen vorab einen Festpreis nennen - abhängig von Umgang.

Zeithonorar & Festpreis

In Abhängigkeit von Umfang und Sachverhalt bieten wir unseren Mandanten neben einer zeitbasierten Abrechnung ein Festpreismodell an. Die Voraussetzung für die Vereinbarung eines Festpreises setzt voraus, dass der Aufwand im Vorfeld bestimmbar ist. Wenn Sie sich für ein Zeithonorar entscheiden, bemisst sich die Vergütung nach dem angefallenen Aufwand.

Laufende
Steuerberatung

Finanzbuchhaltung

  • Erstellen von Monats-, Quartals- oder Jahresbuchhaltungen (auch mit Kostenstellen)
  • Fertigen von Umsatzsteuervoranmeldungen
  • Entwicklung eines monatlichen Berichtswesens
  • Entwicklungen von Kosten- und Leistungsrechnungen aus der Buchhaltung
ab 200 EUR / Monat

Lohnabrechnung

  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen
  • Abwicklung des Zahlungsverkehrs
  • Meldung an Sozialversicherungsträger
  • Erstellen von Verdienstbescheinigungen
ab 15 EUR / je Abrechnung

Jahresabschluss

  • Erstellen von Jahresabschlüssen
  • Erstellen von Sonder- und/oder Ergänzungsbilanzen
  • Fertigung von Einnahmen-/Überschussrechnungen
  • Erstellen aller laufender Steuererklärungen (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Sonstige Steuern)
ab 750 EUR / Jahr

Hinweis

*Alle genannten Honorar verstehen sich
zzgl. gesetzlichem Auslagenersatz und Umsatzsteuer.

Häufig gestellte Fragen

Fragen, die uns häufiger gestellt werden

Uns erreichen immer wieder allgemeine Fragen zum Thema Steuerberatung. Die häufigsten haben wir nachfolgend für Sie beantwortet.


01

Ab welcher Größe benötigt ein Unternehmen einen Steuerberater?

Die Antwort ist abhängig von Ihren eigenen Ansprüchen und Kenntnissen im Bereich Buchhaltung, Steuern und Jahresabschluss. Die Frage richtet sich also nicht primär nach der Größe des Unternehmens. Für den Einsatz eines Steuerberaters spricht: Optimierung der Steuerlast, korrekte Durchführung der Steuererklärung sowieso zeitliche Entlastung des Unternehmens.


02

Beraten wir Mandaten außerhalb von Rüsselsheim zu Steuerfragen?

Der offizielle Sitz der Steuerkanzlei SYLVENSTEIN befindet sich in Rüsselsheim. Selbstverständlich beschränken wir unsere Leistungen im Bereich Steuerberatung nicht nur auf den Raum Rüsselsheim. Wir bieten unseren Mandanten alle steuerlichen Beratungsleistungen auch voll digital an.


03

Welche Aufgaben kann ein Steuerberater für mein Unternehmen übernehmen?

Die Steuerberatung bildet heute einen wichtigen Faktor für den unternehmerischen Erfolg. Als wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Steuerkanzlei für Unternehmen übernehmen wir die gesamte laufende Buchhaltung sowie alle steuerlichen Erklärungen. Darüber hinaus begleiten wir Neugründungen und Umstrukturierungen und beraten Unternehmen bei strategischen Fragen.


04

Wie viel kostet ein Steuerberater für Unternehmer?

Wie viel ein Steuerberater pauschal für ein Unternehmen kostet, ist schwierig zu beantworten. Die Beantwortung hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Welche Rechtsform liegt zugrunde, wie groß ist das Unternehmen, wie sehen die finanziellen Transaktionen aus und welche Leistungen soll der Steuerberater am Ende übernehmen.


05

Kann ich den Steuerberater einfach so wechseln?

Das ist jederzeit möglich. Sie allein entscheiden, wen Sie mit der Vertretung Ihrer steuerlichen Angelegenheiten beauftragen. Aufgrund des Berufsrechtes für Steuerberater ist der bisherige Berater verpflichtet bei Unternehmen die notwendigen Daten unproblematisch auf den neuen Berater zu übertragen, wenn keine offenen Gebührenrechnungen mehr bestehen. Beim Finanzamt wird eine von Ihnen unterschriebene Vollmacht eingereicht mit dem Namen des neuen Beraters, so dass auch dort die Information vorliegt.

News

Aktuelle News &
Termine

06.05.21, 07:42

Umsatzsteuerliche Organschaft auch mit Personengesellschaft, an der natürliche Personen beteiligt sind, zulässig

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) erkennt eine umsatzsteuerliche Organschaft auch dann an, wenn die Organgesellschaft (Tochtergesellschaft) eine Personengesellschaft ist, an der auch natürliche Personen beteiligt sind. Es ist daher unbeachtlich, dass die natürliche Person nicht in das Unternehmen des Organträgers finanziell eingegliedert ist, weil der Organträger keine Stimmrechte an einer natürlichen Person halten kann.Hintergrund: Bei einer umsatzsteuerlichen Organschaft werden der Organträger und seine Organgesellschaften als ein Unternehmen zusammengefasst, so dass nur der Organträger Umsatzsteuer schuldet, und zwar auch für die Umsätze, die die Organgesellschaften ausgeführt haben. Der Organträger macht auch die Vorsteuern für die Organgesellschaften geltend. Eine Organschaft besteht, wenn eine Organgesellschaft wirtschaftlich, organisatorisch und finanziell in das Unternehmen des Organträgers eingegliedert ist. Die finanzielle Eingliederung erfordert die Stimmenmehrheit. Nach deutschem Recht kann nur eine juristische Person wie z.B. eine GmbH eine Organgesellschaft sein; der EuGH hat aber bereits vor einigen Jahren entschieden, dass grundsätzlich auch Personengesellschaften Organgesellschaften sein können. Sachverhalt: Klägerin war eine GmbH & Co. KG, die sich als Organgesellschaft der M-GmbH ansah. Die Gesellschafter der Klägerin waren die M-GmbH (der mögliche Organträger), die A-GmbH als Komplementärin, die D-GbR sowie die natürlichen Personen C, D und E als Kommanditisten. Bei der Klägerin galt das Mehrheitsprinzip. Die M-GmbH hatte sechs Stimmen an der Klägerin, während die übrigen Gesellschafter jeweils eine Stimme hatten. Die Klägerin war wirtschaftlich und organisatorisch in das Unternehmen der M-GmbH eingegliedert. Das Finanzamt erkannte die Klägerin nicht als Organgesellschaft an, weil an ihr auch natürliche Personen beteiligt waren, an denen die M-GmbH keine Stimmenmehrheit hielt. Entscheidung: Der EuGH entschied, dass die Klägerin eine Organgesellschaft sein kann, so dass nur die M-GmbH als Organträgerin die Umsatzsteuer abführen muss: Nach dem europäischen Umsatzsteuerrecht können auch Personengesellschaften Organgesellschaften sein. Die einzelnen EU-Staaten dürfen die Anerkennung einer Organgesellschaft nicht davon abhängig machen, dass die Organgesellschaft eine juristische Person ist. Das europäische Umsatzsteuerrecht ist nicht restriktiv auszulegen. Für die Anerkennung einer Organgesellschaft genügt es, dass diese wirtschaftlich, organisatorisch und finanziell in das Unternehmen des Organträgers eingegliedert ist. Die wirtschaftliche und organisatorische Eingliederung war nicht streitig; die finanzielle Eingliederung bestand, weil die M-GmbH als Organträgerin die Mehrheit der Stimmrechte an der Klägerin hatte. Damit konnte die M-GmbH ihren Willen bei der Klägerin durchsetzen. Die Finanzverwaltung darf nicht verlangen, dass an der Personengesellschaft nur juristische Personen beteiligt sind, an denen der Organträger die Stimmrechtsmehrheit hält. Eine derartige Anforderung ist nach dem europäischen Umsatzsteuerrecht nicht gerechtfertigt und darf auch nicht zwecks Bekämpfung der Missbrauchsgefahr und der Steuerhinterziehung verlangt werden. Hinweise: Der EuGH hat bereits vor ein paar Jahren entschieden, dass das deutsche Gesetz, das nur juristische Personen als Organgesellschaften anerkennt, mit dem europäischen Umsatzsteuerrecht nicht vereinbar ist. Die Finanzverwaltung hat daraufhin reagiert und nun auch Personengesellschaften als Organgesellschaften anerkannt, aber nur, wenn sämtliche Gesellschafter der Personengesellschaft in das Unternehmen des Organträgers finanziell eingegliedert sind; dies setzte voraus, dass alle Gesellschafter der Personengesellschaft juristische Personen sind, da nur an juristischen Personen eine Stimmenmehrheit begründet werden kann. Der EuGH widerspricht nun der Auffassung der Finanzverwaltung und lässt auch Personengesellschaften, an denen natürliche Personen beteiligt sind, als Organgesellschaften zu. Damit die Finanzverwaltung nicht schutzlos ist, stellt der EuGH es anheim, dass die Finanzverwaltung einen schriftlichen Nachweis für die finanzielle Eingliederung verlangen kann oder dass die Organschaft eine Bewilligung durch das Finanzamt voraussetzt. Auf diese Weise könnte verhindert werden, dass das im Gesellschaftsvertrag verankerte Mehrheitsprinzip durch ein Einstimmigkeitsprinzip mündlich ausgetauscht wird und sich damit die Voraussetzungen für die finanzielle Eingliederung ändern, ohne dass das Finanzamt hiervon zeitnah erfährt. EuGH, Urteil vom 15.4.2021 - Rs. C-868/19 „M-GmbH“, NWB

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05.05.21, 06:26

Abgrenzung zwischen Geldleistung und Sachbezug

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat zur Abgrenzung zwischen einer Geldleistung und einem Sachbezug des Arbeitgebers Stellung genommen und erläutert anhand zahlreicher Beispiele, wann eine Geldleistung und wann ein Sachbezug, für den eine Freigrenze von aktuell 44 € monatlich gelten kann, vorliegt. Hintergrund: Zum Arbeitslohn gehören sowohl Geldleistungen als auch Sachbezüge, also Einnahmen, die nicht in Geld bestehen. Der Gesetzgeber gewährt derzeit bei Sachbezügen eine Freigrenze von monatlich 44 €, wenn der Sachbezug zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird. Wird die Freigrenze jedoch um einen Cent überschritten, ist der gesamte monatliche Sachbezug steuerpflichtig. Nach dem Gesetz gehören zu den Einnahmen in Geld auch zweckgebundene Geldleistungen, nachträgliche Kostenerstattungen, Geldsurrogate und andere Vorteile, die auf einen Geldbetrag lauten. Zweckgebundene Gutscheine und entsprechende Geldkarten sind hingegen ein Sachbezug, sofern sie ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen beim Arbeitgeber oder bei einem Dritten berechtigen und ab dem 1.1.2022 zusätzlich die Kriterien des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes erfüllen. Wesentlicher Inhalt des aktuellen BMF-Schreibens: 1. Zu den Sachbezügen gehören u.a. die Gewährung von Kranken-, Krankentagegeld- oder Pflegeversicherungsschutz bei Abschluss einer entsprechenden Versicherung und Beitragszahlung durch den Arbeitgeber, die Gewährung von Unfallversicherungsschutz, soweit der Arbeitnehmer den Anspruch gegenüber dem Versicherungsunternehmen geltend machen kann und die Beiträge nicht pauschal besteuert werden, die Gewährung von Papier-Essensmarken und täglichen Zuschüssen zu Mahlzeiten (sog. digitale Essensmarken) sowie die Gewährung von Gutscheinen oder Geldkarten, die einen Bezug von Waren bzw. Dienstleistungen vom Aussteller des Gutscheins aus seiner eigenen Produktpalette ermöglichen oder die einen Bezug von Waren bzw. Dienstleistungen aus einem begrenzten Kreis von Akzeptanzstellen im Inland ermöglichen. Hinweis: Hierzu gehören etwa wiederaufladbare Geschenkkarten für den Einzelhandel, Tankgutscheine oder Kundenkarten von Einkaufszentren. Erfasst werden auch Gutscheine oder Geldkarten, die sich auf eine sehr begrenzte Waren- oder Dienstleistungspalette (auch aus dem Ausland) beziehen, z.B. für Netflix oder für Bekleidung und Düfte. Schließlich gilt als Sachbezug auch die Gewährung von Gutscheinen oder Geldkarten, die für bestimmte soziale oder steuerliche Zwecke im Inland eingesetzt werden (sog. Zweckkarte), z.B. Verzehrkarten in einer sozialen Einrichtung oder Behandlungskarten für ärztliche Leistungen oder Reha-Maßnahmen. 2. Zu den Geldleistungen gehören u.a. eine Zahlung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer bei Abschluss einer Kranken-, Krankentagegeld- oder Pflegeversicherung und Beitragszahlung durch den Arbeitnehmer, wenn die Zahlung des Arbeitgebers mit der Auflage verbunden ist, dass der Arbeitnehmer mit einem vom Arbeitgeber benannten Unternehmen einen Versicherungsvertrag schließt, zweckgebundene Geldleistungen oder nachträgliche Kostenerstattungen, z.B. eine Geldzahlung des Arbeitgebers für den Erwerb eines Fahrrads oder die Erstattung des Kaufpreises für ein Fahrrad. Hinweise: Sowohl Geldleistung als auch Sachbezug sind grundsätzlich steuerpflichtig. Beim Sachbezug kann allerdings die monatliche Freigrenze von 44 € greifen, die ab 2022 auf 50 € erhöht wird. Außerdem lässt sich der Zeitpunkt des Zuflusses bei einem Sachbezug nicht immer zweifelsfrei bestimmen, wenn z.B. ein Gutschein gewährt wird. Ist der Gutschein beim Arbeitgeber einzulösen, kommt es auf den Zeitpunkt der Einlösung an. Ist der Gutschein bei einem Dritten einzulösen, erfolgt der Zufluss mit der Hingabe des Gutscheins, weil der Arbeitnehmer in diesem Moment einen Rechtsanspruch gegenüber dem Dritten erhält. Zu beachten ist, dass Beiträge an einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder eine Direktversicherung nach dem Gesetz stets zu Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit führen, ohne dass die Freigrenze für Sachbezüge anwendbar ist. Das BMF-Schreiben gilt ab dem 1.1.2020. Allerdings beanstandet es das BMF nicht, wenn Gutscheine und Geldkarten, die ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen, aber nicht die Voraussetzungen des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes erfüllen, noch bis zum 31.12.2021 als Sachbezug anerkannt werden; insoweit ist dann die Freigrenze für Sachbezüge grundsätzlich anwendbar. BMF, Schreiben vom 13.4.2021 - IV C 5 - S 2334/19/10007 :002

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04.05.21, 06:32

Umsatzsteuer-Umrechnungskurse April 2021

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat die Umsatzsteuer-Umrechnungskurse für den Monat April 2021 bekannt gegeben. Die monatlich fortgeschriebene Übersicht 2020 können Sie auf der Homepage des BMF abrufen.BMF, Schreiben v. 3.5.2021 - III C 3 - S 7329/19/10001 :003 (2021/0497127); NWB

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